17. Der Wochenmarkt am Anfang des 20. Jahrhundert
Mit Beginn des 20. Jahrhunderts setzte sich der Aufwärtstrend bei der Bevölkerungszunahme stetig fort. Die Stadt wuchs weit über ihre alten Grenzen. Damit musste aber auch die Versorgung, vor allem mit Grundnahrungsmitteln Schritt halten.
In der Folgezeit werden ab dem 01.09.1915 auf dem Heideplatz in Bornheim, im Jahre 1925 auf dem Friedberger Platz und im Jahre 1927 auf dem Arnsburger Platz neue, offene Märkte eingerichtet. Von diesen hatte lediglich der an der Friedberger Landstrasse einen dauerhafteren Bestand.
Ende 1929 wurde der traditionsreiche Markt auf dem Römer auf Beschluss der Stadt aufgehoben und in der Halle IV. am Börneplatz untergebracht.
Trotz allem gab es im gleichen Jahr neben den vier Markthallen sieben "offene Wochenmärkte". Das waren
- das sogenannte "Marktdreieck" begrenzt von Börne - Batton - und Stolzestrasse;
- die Stolzestrasse;
- der Börneplatz (südlich der Synagoge);
- der von der Börnestrasse, Dominikanergasse und Fronhofstrasse begrenzte Platz;
- der an der Südseite der Markthalle III. gelegene Platz;
- der westlich der Strassenbahngleise gelegene Streifen der Börnestrasse längs der Markthalle III. und IV. und der Markt auf dem Friedberger Platz.
Marktverkaufstage waren damals der Dienstag, Mittwoch, Freitag sowie der Samstag. In der Regel war ein offener Markt von 20 Markthändlern belegt.
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