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18. Der Wochenmarkt zwischen 1933 und 1945
 


Das Jahr 1933 brachte zahlreiche Veränderungen. So wurde durch Beschluss der Stadt vom 27.03.1933 jeder Werktag zum Markttag erklärt. Die Marktzeiten wurden vom 01.04 - 31.05. von 07.30 Uhr - 19 Uhr, vom 01.06.-30.11. von 07.00 Uhr- 19 Uhr und vom 01.12 - 31.03. von 08.00 Uhr - 19 Uhr festgesetzt.

Bedingt durch die Rassengesetze durften von November 1938 an keine Juden mehr als Standbetreiber auf den Frankfurter Wochenmärkten ihre Waren anbieten. Der Markthandel wurde zunehmend reglementiert. Dies verschärfte sich mit Beginn des Krieges. Am 04. Juni 1940 fielen die ersten Bomben auf die Stadt. Im selben Jahr starben 31 Menschen in Frankfurt durch Bomben. Mit dem ersten Tagangriff am 25. Juli 1942 wurde auch der Wochenmarktbetrieb empfindlich getroffen. Ab 19.02.1943 kam der Wochenmarktbetrieb in Frankfurt auf Anordnung des Reichs-Wirtschaftsministers offiziell zum Erliegen. Bis zu diesem Zeitpunkt war die Zahl der Marktbeschicker ohnehin auf ein Minimum geschrumpft. Trotzdem versorgten auch danach Bauern aus den umliegenden Dörfern als "fliegende Händler"die Frankfurter Bevölkerung vorwiegend mit Obst und Gemüse.

 


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